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Buenos Aires – der berühmte Friedhof La Recoleta

Neben Puerto Madero gehört auch Recoleta zu den wohlhabenden Stadtteilen von Buenos Aires, jedoch hat Recoleta einen ganz anderen Stil. Hier im „Paris Argentiniens“ dominieren ein eleganter, französischer Charme und herrschaftliche Villen das Erscheinungsbild. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Friedhof. Es hört sich ein wenig skurril an, dass der Friedhof eine der Hauptattraktionen von Buenos Aires ist, für welche auch noch Eintrittsgelder (und zwar nicht zu knapp; 22.600 ARS pro Ticket = rd. 14 EUR) verlangt werden. Und irgendwie finden wir es immer noch seltsam, mit den Toten Geld zu verdienen, aber er ist einfach einen Besuch wert.

 

Der Friedhof wurde im 19.Jahrhundert von einem französischen Ingenieur angelegt und ist ein Spiegelbild der wohlhabenden Bevölkerung des Viertels. Natürlich ruhen auf so einem einzigartigen Friedhof auch wichtige Persönlichkeiten Argentiniens aus den vergangenen Jahrhunderten wie Eva „Evita“ Perón. Das wahrscheinlich am häufigsten besuchte Grab und das Einzige, welches wir entdecken, mit zusätzlichen Wegweisern.

 

Aus unserer Sicht gibt es über den Friedhof nicht viele Worte zu verlieren, stattdessen sollte man sich selbst in den Gängen verlieren und die imposanten Gräber bestaunen. Genau das haben wir gemacht. Wir verlieren uns mehrmals im Labyrinth der Gräber und Mausoleen, die wie eine eigene Stadt in Reihen gebaut wurden. Die Karte, die wir am Eingang erhalten, erinnert uns an eine alte Stadtkarte. Hinter jeder Abbiegung, welche wir nehmen, wartet ein noch kunstvoller gestaltetes oder prunkvolleres Grab. Einige erscheinen sehr gepflegt, andere verlassen und mystisch. Trotz vieler Besucher ist die friedliche Ruhe hier allgegenwärtig. Immer wieder sind wir allein in einer der kleinen, engen Gassen und spüren trotz der baulichen Helligkeit die düstere Stimmung eines Friedhofs.

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