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Buenos Aires – europäische Metropole in Südamerika

Buenos Aires wird häufig als Stadt mit europäischem Flair und argentinischen Temperament beschrieben. Nachdem wir die Chance hatten, uns unser eigenes Bild zu machen, können wir diesen Eindruck bestätigen. Die Architektur, das Stadtbild, die Alleen und Boulevards, die Menschen – all das erinnert einen an die Metropolen Europas. Wären da nicht das südamerikanische Lebensgefühl, die Musik und der Tango, hätten wir uns gefragt, ob wir uns auf unserer Reise verirrt haben.

 

In drei Tagen konnten wir nicht alle Stadtteile erkunden, deshalb haben wir unsere Zeit einigen Highlights gewidmet.

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Puerto Madero und Centro

Puerto Madero ist ein ehemaliges Hafengebiet und heute einer der modernsten Stadtteile mit gehobenem Standard. Was uns hier sofort auffällt, ist die ästhetische Kombination aus Moderne und alter Industrie. Als wir in den Stadtteil hineinfahren, fällt unser Blick zunächst auf die Skyline von gläsernen Hochhäusern. Später entdecken wir im Kontrast hierzu die exklusiven Appartements in den sanierten ehemaligen Hafengebäuden, so wie wir es aus den revitalisierten europäischen Hafenvierteln kennen. Dazwischen erstreckt sich die Puente de la Mujer als zentrale Sehenswürdigkeit, welche zwei Fußgängerpromenaden (Pierina Dealessi und Juana Manuela Gorriti) am Wasser miteinander verbindet. Selbstverständlich lassen wir uns am ersten Tag auch entlang dieser Promenaden treiben. Wir schlendern an etlichen Restaurants, Bars und Cafés vorbei, die eine vielfältige Genussauswahl für jedes Budget und immer einen Blick aufs Wasser bieten. Allerdings ist es uns hier eindeutig zu voll und zu touristisch. An kaum einem anderen Fleck in der Stadt haben wir so viele Menschen angetroffen.

 

Da wir an der Avenida de los Italianos geparkt und unser Lager aufgeschlagen haben, verbringen wir die meiste Zeit in Puerto Madera fernab der Touristenströme. Stattdessen treffen wir auf viele Einheimische, die Sport machen, gemeinsam beim Mate auf der Wiese oder am Wasser sitzen, sich in großen Gruppen draußen versammeln, feiern und essen. In diesem Bereich spielt sich das echte, argentinische Stadtleben ab. Und verhungern muss hier auch niemand. Es gibt unzählige Imbissstände (Parillas), welche alle typisches, argentinisches Street Food verkaufen. Das wollen wir auch probieren. Wir entscheiden uns für das Bife de chorizo, ein Baguette mit gegrilltem Fleisch, Käse, Schinken und Ei. Saucen und weitere Beilagen (Tomaten, Gurken, Salat und etliches mehr) kann jeder selbst so viel wählen, wie man mag. Wer gern viel Fleisch isst, dem wird das Baguette schmecken.

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An Puerto Madera schließt sich das Stadtzentrum (Centro) an, welches wir auch noch an unserem ersten Tag erkunden. Ähnlich vieler Großstädte ist das Stadtzentrum in Buenos Aires ebenfalls ein Mix aus Alt und Neu. Am Plaza de Mayo säumt sich ein historisches Gebäude an dem anderen und damit auch die meisten Sehenswürdigkeiten, z.B. das Museo Casa Rosada, die Catedral Metropolitana und die City Hall. Dahinter beginnt die Fußgängerzone „Florida“, auf welcher wir uns Tage später wiederfinden, als wir auf der Suche nach einem Kompressor und Kabel für unser Starlink sind. Da uns die klassischen Shoppingmeilen allerdings weniger interessieren, steht diese nicht auf der Liste unserer Must-Haves. Auch die Wahrzeichen von Buenos Aires, der Obelisk und den Nationalkongress, bewundern wir nur aus dem Auto.

 

Die wahre Schönheit der Stadt liegt unseren Eindrücken nach in den Barrios (Stadtteilen) um das Zentrum.

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2 Gedanken zu „Buenos Aires – europäische Metropole in Südamerika“

    1. Lieben Dank!😍 Es freut uns sehr, wenn die Beiträge nicht nur unsere Erlebnisse widerspiegeln, sondern auch interessante Infos für euch enthalten. Die Fortsetzung zu Buenos Aires haben wir eben veröffentlicht.😊

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